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Sep 15

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Die Welt begegnet sich an der HSG

Dieses Jahr haben sich genau 1’395 neue Assessment-Studenten für die HSG entschieden. 25% von uns kommen aus 37 verschiedenen Ländern. Mit Ausnahme Ozeaniens sind an der HSG alle Kontinente vertreten. 75% der ausländischen Studenten sind deutschsprachig (218 Deutsche haben es dieses Jahr an die HSG geschafft). 12 Italiener, 7 Spanier, 5 Kroaten, 4 Chinesen, 4 Mazedonier, 3 Portugiesen, 3 Türken, 3 Briten, 2  Schweden, 2 aus der französischen Guyana und weitere Studenten aus exotischen Ländern sind vertreten. Von Asien über Afrika und nach Amerika ist auf dem Campus die halbe Welt vertreten. Eine kleine Weltreise.

Um unsere grosse Reise zu starten, nehmen wir einen Zug nach Vaduz und geniessen die kleine Kulturstadt. Wir gehen weiter auf einen Espresso nach Italien und besuchen danach die Oper in Wien. In Ungarn essen wir Gulasch, ehe wir uns auf einer Kreuzfahrt auf den kroatischen Inseln entspannen. In Sarajevo, Bosnien, besuchen wir eine monumentale Moschee mit einem stolzen Minarett. In Serbien tauchen wir mit einem Film von Emir Kusturica in die zigeunische Kultur ein. In Montenegro machen wir es un an der Strand-Küste bequem. Über Alexander den Grossen erfahren wir mehr in Mazedonien und danach verlaufen wir uns auf einer verlassenen griechischen Insel, wo wir uns die Feigen schmecken lassen. Die Grösse des Osmanischen Reiches erleben wir in Istanbul. Wir fahren weiter Richtung Norden, wo wir uns in Bulgarien einen typischen Schopska-Salat (mit Tomaten, Paprikas und Gurken) gönnen. In Moldawien erinnern wir uns an die sowjetischen Republik und an die Atemlosigkeit des Kalten Kriegs. Wir laufen über den Warschauer Königstrakt in der polnischen Hauptstadt, blicken von der litauischen Küste auf die locate coinstar machine united states of america, mississippi – Coinstar Money Transfer Ostsee und flanieren gemütlich über den Roten Platz in Moskau.

In Kasachstan begleiten wir eine eine Nomadenfamilie und gehen weiter nach China, wo wir eine Weile der Chinesischen Mauer entlang schlendern und in Peking die Bedeutungslosigkeit unserer selbst erfahren. In Seoul lernen wir die 51 Buchstaben des koreanischen Alphabets und fliegen dann weiter nach Vietnam. Das Herbizid-Desaster „Agent Orange“ erschüttert uns, aber dennoch geniessen wir einen Cocktail am kilometerlangen Nah-Trang-Strand. Wir stehen sprachlos vor den Lichtern Singapurs, die sich im Philippinischen Meer verspiegeln. Von dort fliegen wir in die Vereinigten Staaten, wo uns die Freiheitsstatue grüsst. Unsere nächste Etappe führt uns auf den Gipfel des Machupichu in Peru. In Französisch-Guyana verbessern wir unser Französisch vor der idyllischen Kulisse der Bergen und des Ozeans. In der Elfenbeinküste hören wir die Dichte der mündlichen Tradition und kaufen traditionelle Masken. In Kongo sehen wir mit eigenen Augen das, was wir sonst nur aus Tierdokus kennen: unglaubliche Landschaften, Elefanten, Hyänen, Antilopen, Zebras und … tatsächlich: Löwen! Der Sudan bietet uns einen wunderschönen Blick auf das Rote Meer und zudem können wir noch Giraffen und Flusspferde beobachten. Das wars mit Afrika.

In Portugal lauschen wir dem melancholischen Fado und gehen danach weiter an die Ramblas in Barcelona, bevor wir uns ein Croissant unter der Tour Eiffel in Paris gönnen und unsere letzten Dollars in London traden. Pleite wandern wir durch einen Nationalpark in Schweden, trinken ein Bier in München, noch 3 Stunden mit dem Zug und sind wir sind wieder zu Hause.

Einen herzlichen Dank an alle ausländischen Studenten, die uns durch diese Weltreise geführt haben !

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